Eine neue Ära im Kampf gegen multiresistente Bakterien.

Antimikrobielle Resistenz –
die stille Pandemie

Bis zum Jahr 2050 könnten antimikrobielle Resistenzen mehr Todesfälle verursachen als Krebserkrankungen. Gleichzeitig ist die Entwicklung neuer therapeutischer Wirkmechanismen nahezu zum Stillstand gekommen. Wir bei PathoBlock verfolgen daher einen neuartigen Ansatz zur gezielten Bekämpfung gefährlicher Krankheitserreger. Unser Leitprodukt richtet sich gegen eines der weltweit bedrohlichsten Bakterien: Pseudomonas aeruginosa.

Das Bakterium
Pseudomonas aeruginosa

P. aeruginosa zählt laut WHO zu den kritischsten multiresistenten Bakterien und stellt eine erhebliche Belastung für das globale Gesundheitswesen dar. Für antibiotikaresistente Stämme existieren bislang keine wirklich wirksamen therapeutischen Optionen.

>50%

der Krankenhausinfektionen
sind P. aeruginosa-Infektionen, was sie zur häufigsten im Krankenhaus zugezogenen Infektion macht.

6 Mrd+

Gesundheitskosten
können allein in der DACH-Region direkt auf P. aeruginosa-Infektionen zurückgeführt werden.

Kritisch

WHO-Warnung
Da bereits ~15% der P. aeruginosa multiresistent sind.

Der PathoBlock-Ansatz

Nicht nur ein weiteres Antibiotikum

Statt kontinuierlich neue Antibiotika zu entwickeln, gegen die sich rasch Resistenzen bilden, verfolgen wir einen neuartigen therapeutischen Mechanismus, der Infektionen bereits im frühen Stadium verhindert. Dieser Ansatz reduziert die Entstehung von Resistenzen, geht mit weniger Nebenwirkungen einher und eröffnet das Potenzial für eine nachhaltige Bekämpfung bakterieller Erreger.

PathoBlocking

Im Gegensatz zu herkömmlichen Antibiotika blockiert unser Ansatz die Pathogenität von Bakterien, ohne sie direkt abzutöten. Dieses Pathoblocking verhindert, dass Bakterien ihrem Wirt schaden. Entwaffnet und unfähig, menschliche Zellen zu infizieren, werden die Bakterien aus dem Körper entfernt.

Ein nachhaltiger Beitrag gegen AMR

Bakterien entwickeln rasch Resistenzen gegen bestehende Antibiotika (antimikrobielle Resistenz). PathoBlock hat dort Erfolge gezeigt, wo Standardantibiotika versagt haben. Darüber hinaus konnten keine Anzeichen von Resistenzen gegen den PathoBlock-Ansatz beobachtet werden.

Keine Anzeichen von Toxizität

Herkömmliche Antibiotika haben oft toxische Nebenwirkungen. PathoBlock verursacht keine Toxizitäten, da es aus natürlich vorkommenden Molekülen besteht, die spezifisch für den Zielerreger sind und das Mikrobiom nicht schädigen.

Robuste chemische Struktur

Die für die Hemmung verwendeten PathoBlock-Moleküle sind chemisch stabil und leicht zu lagern, was besonders für Entwicklungsländer relevant ist.

Unser Team

Bei PathoBlock eint uns die gemeinsame Vision, eine der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen: die antimikrobielle Resistenz. Dafür vereint unser Team engagierte Talente, wissenschaftliche Exzellenz, klinische Erfahrung und unternehmerische Kompetenz.

Geschäftsführer

Dr. Markus Hannebauer

Markus ist ausgebildeter Informatiker und Serial Entrepreneur. Bei PathoBlock agiert er als Business Angel und Geschäftsführer.

Forschung & Entwicklung

Dr. Lena Hänsch

Lena ist Biologin im Bereich translationaler Forschung zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie ist verantwortlich für Forschung und Regulatorik.

Produktion & Markt

Dr. Martin Schumacher

Martin hat einen Hintergrund in Technologiemanagement und Chemie. Er ist verantwortlich für Produktion und Partnermanagement.

Operations & Daten

Dr. Maximilian Schacker

Max hat einen Hintergrund in Betriebswirtschaft und IT. Er ist zuständig für Clinical Operations und Datenmanagement.

Leitender Kliniker

Dr. Jörn Albring

Jörn ist Arzt mit Ausbildung in Hämatologie und Onkologie. Er arbeitet am Universitätsklinikum Münster und berät PathoBlock bei klinischen Studien.

Erfinder & Initiator

Prof. Dr. Udo Schumacher (†)

Udo war Arzt und Professor mit über 40 Jahren Forschung zu Zelladhäsion und darüber hinaus. Er war der ursprüngliche Erfinder und Entwickler des PathoBlock-Ansatzes.